Susanne Ristow | biografie

Susanne Ristow
Susanne Ristow | Foto: Stefano Piancastelli, Napoli

Susanne Ristow (*1971) gehört zu den vielseitigsten deutschen Gegenwartskünstlern: Zeichnung, Druckgraphik, Malerei, Video, Performance, Installation, Skulptur, Artistic Research – sie selbst fasst alle Disziplinen zu dem Begriff BILDNEREI zusammen. Die Künstlerin ist weltweit nicht nur mit Ausstellungsprojekten präsent, sondern auch als leidenschaftliche Kunstvermittlerin. In großen Zeichenzyklen wie der Agitatorischen Zeichnung, den Einsamen Helden, dem Adonis Depot oder Viral Outbreak erprobt sie die infektiösen wie partizipativen Möglichkeiten von Bildern im öffentlichen Raum.
In Performancevorträgen und Interaktionen mit Kollaborateuren entwickelt sie komplexe Zusammenhänge zwischen Kunst und Vermittlung.


1971 geboren in Lübeck

1990-1992
Studium (Freie Kunst, Kunstgeschichte, Soziologie) an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig

1992/93
Studienaufenthalt in Madrid, Spanien

1993-1997
Studium (Freie Kunst, Kunstgeschichte, Philosophie) an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

1997
Akademiebrief der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
Meisterschülerin von Jannis Kounellis

1998-1999
Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Neapel/Italien

2000
Stipendiatin der Aldegrever Gesellschaft, Münster

2001
Josef und Anna Fassbender-Preis, Brühl

2002
Stipendiatin der WestHyp Stiftung, Dortmund

seit 2006
Kunstverein „CAPRIBATTERIE e. V.“, Kunsttransfer Düsseldorf | Neapel (mit Martin Bochynek)

2010
Auslandsstipendium der Staatskanzlei NRW für Neapel, Italien
Gastatelier Fondazione Morra

2011
Arbeitsaufenthalt in Taschkent, Usbekistan
Kooperation mit Chinesischem Nationalmuseum und Goethe Institut Peking

2012
Kooperation mit dem Konfuziusinstitut Düsseldorf
Einsatz von Performancevorträgen

2013
Vortragsreise durch Südamerika (Kolumbien, Bolivien, Peru, Argentinien)

2014
Internationales (Kunst)Virenforschungsprogramm „Vorsicht, ansteckend!“
Beginn eines Promotionsstudiums im Fach Medienwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

2015
Arbeitsaufenthalt in der Fondazione Morra, Neapel

2016
Promotionsstipendium der Andrea von Braun Stiftung

lebt und arbeitet in Düsseldorf