agitatorische zeichnung

agitatorische zeichnung

Das Straßenprojekt „Agitatorische Zeichnung“ entstand 1998-2000 während eines durch den DAAD ermöglichten Stipendienaufenthalt von Susanne Ristow in Neapel. Angeregt durch den dortigen Brauch, Todesanzeigen, aber auch alle Belange des alltäglichen Lebens, auf den historischen Stadtmauern, der Haut des „corpo di Napoli“, zu plakatieren, inszenierte die Zeichnerin ein Jahr lang in regelmäßigen Abständen mit Plakataktionen ihrer persönlichen Zeichnungen urbane Interventionen in der neapolitanischen Altstadt, die sie in SW-Fotografien und einem abschließenden Künstlerbuch dokumentierte. Im Anschluss an diese Aktionen in Neapel führte Ristow dieses zeichnerische Experiment im öffentlichen Raum in Berlin im Jahr 2000 mit Hilfe des dortigen Italienischen Kulturinstitutes fort, auch diesmal in monatlichem Rhythmus über den Zeitraum eines Jahres. Der kurz darauf verstorbene geistige Vater vieler Aktivitäten der neapolitanischen Kunstszene seit den 60er Jahren, LUCA/ Luigi Castellano schrieb von dem Projekt begeistert unaufgefordert einen Text für Susanne Ristow über die „Agitatorische Zeichnung“. Text von LUCA/ Luigi Castellano lesen italienisch | deutsch_Katalogtext von Nadia van der Grinten lesen _ Katalogtext von Annibale Elea lesen
agitatorische zeichnung | Susanne Ristow agitatorische zeichnung | Susanne Ristow agitatorische zeichnung | Susanne Ristow