Susanne Ristow | biografie

Susanne Ristow
Foto: Stefano Piancastelli, Napoli 1999

Susanne Ristow (*1971 in Lübeck) ist interdisziplinär tätige Künstlerin, Museologin und Medienwissenschaftlerin. Zeichnung, Graphik, Malerei, Video, Performance, Installation, Skulptur, Artistic Research – sie selbst fasst alle Disziplinen zu dem Begriff BILDNEREI zusammen. Die Düsseldorfer Künstlerin ist weltweit nicht nur mit Ausstellungsprojekten präsent, sondern auch als leidenschaftliche Kunstvermittlerin. In großen Zeichenzyklen wie der „Agitatorischen Zeichnung“, den „Einsamen Helden“, dem „Adonis Depot“, „Infectious Basterds“, „Viral Love“ oder „Tricksters“ erprobt sie die infektiösen wie partizipativen Möglichkeiten von Bildern, Texten und Aktionen im öffentlichen Raum. In Performancevorträgen und Interaktionen mit Kollaborateuren entwickelt sie mithilfe der Denkfigur des Virus komplexe Zusammenhänge zwischen Kunst und Wissenschaft.     

 

Foto: Dieter Laakmann, Köln 2019

Susanne Ristow (born 1971 in Lübeck) is an interdisciplinary artist, museologist and media scientist. Drawing, graphics, painting, video, performance, installation, sculpture, artistic research – she herself summarizes all disciplines with the term BILDNEREI [IMAGERY].

The Düsseldorf based artist is present worldwide not only with exhibition projects, but also as a passionate art mediator. In large drawing cycles such as “Agitatory Drawing,” Lonesome Heroes,”„Adonis Depot,“ „Infectious Basterds,“ „Viral Love“ and „Tricksters,“ she tests the infectious as well as participatory possibilities of images, texts and actions in public spaces. In performance lectures and interactions with collaborators, she uses the concept of the virus to develop complex connections between art and science.


1971 geboren in Lübeck

1990-1992
Studium (Freie Kunst, Kunstgeschichte, Soziologie) an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig

1992/93
Studienaufenthalt in Madrid, Spanien

1993-1997
Studium (Freie Kunst, Kunstgeschichte, Philosophie) an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

1997
Akademiebrief der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf
Meisterschülerin von Jannis Kounellis

1998-1999
Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Neapel/Italien

2000
Stipendiatin der Aldegrever Gesellschaft, Münster

2001
Josef und Anna Fassbender-Preis, Brühl

2002
Stipendiatin der WestHyp Stiftung, Dortmund

seit 2006
Kunstverein „CAPRIBATTERIE e. V.“, Kunsttransfer Düsseldorf | Neapel (mit Martin Bochynek)

2010
Auslandsstipendium der Staatskanzlei NRW für Neapel, Italien
Gastatelier Fondazione Morra

2011
Arbeitsaufenthalt in Taschkent, Usbekistan
Kooperation mit Chinesischem Nationalmuseum und Goethe Institut Peking

2012
Kooperation mit dem Konfuziusinstitut Düsseldorf
Einsatz von Performancevorträgen

2013
Vortragsreise im Auftrag des Goethe Instituts durch Südamerika (Kolumbien, Bolivien, Peru, Argentinien)                                                                 Delegationsmitglied des BVMP im Austauschprogramm mit Japan

2014
Internationales (Kunst)Virenforschungsprogramm „Vorsicht, ansteckend!“
Beginn eines Promotionsstudiums im Fach Medien- und Kulturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

2015
Arbeitsaufenthalt in der Fondazione Morra, Neapel

2016
Promotionsstipendium der Andrea von Braun Stiftung                               Diverse Kooperationsprojekte mit der Bundeskunsthalle, Bonn

seit 2017                                                                                                      Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft HHU, Düsseldorf

2019 Bewertung der Promotionsschrift „Das Virus als Medium. Virale Interaktionsmodelle in der Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts“ mit Endnote „magna cum laude“

 

lebt und arbeitet in Düsseldorf