Sicilia I (2001) | Künstlerbuch

Büttenpapier aus Sizilien

„Sicilia I“  bezeichnet ein Künstlerbuch von Susanne Ristow auf handgeschöpftem Bütten des sizilianischen Papiermachers Franco Conti. Ursprünglich als Probe gedacht, entsteht aus diesem kleinformatigen Buch von eine komplette Werkserie, der „Rote Raum“, an dem Susanne Ristow bis heute arbeitet. Zeitgleich mit „Sicilia I“ entstehen „Sicilia II“ und das bibliophile Monumentalformat „Innocenza“ auf Seidenbrokat aus den berühmten Manufakturen von S. Leucio | Caserta.

 

 
Sicialia I | 2001 | Künstlerbuch | 16 Motive auf 32 Seiten, Tusche auf sizilianischem Bütten | 20 x 15 cm | Unikat | Preis auf Anfrage

China

Parkleben in Beijing

Susanne Ristow arbeitet von 2010 – 2012 an einem Kunstvermittlungsprojekt in Beijing. Als Beispiel für mögliche horizontale Vermittlungsmethoden im Museum zeigt Ristow den Mitarbeitern des Chinesischen Nationalmums (NMC) Fotos aus den Parks in Beijing: Stellen wir uns doch das ideale Museum ähnlich wie das chinesische Parkleben vor – manche sind aktiv, andere sitzen zusammen und diskutieren angeregt, wieder andere schauen anderen bei ihren praktischen Aktivitäten zu. Wie die Wandzeitungen im Park können Wandbeschriftungen im Museum funktionieren. Manche erproben alte Kulturtechniken wie Poesie und Kalligraphie in der Öffentlichkeit, andere tanzen, spielen oder fotografieren. Manche brauchen die praktische Beschäftigung, andere lieben es, Zuschauer zu bleiben. Manche haben jahrelang geübt, um eine bestimmte Übung auszuführen, andere probieren es zum ersten Mal – das alles kann auch im Museum geschehen, wenn wir es zu einer offenen Plattform des gegenseitigen Austausches machen.

Japan

Delegationsreise des BVMP 2013

Ende 2013 reist Susanne Ristow als Teil einer Delegation des Bundersverbandes Museumspädagogik nach Japan und betreibt virale Studien mit ihren deutschen und japanischen Kollegen in Tokyo, Yokohama, Nagoya, Kurashiki und Hiroshima.

Kolumbien

Vorbildliche Museumspädagogik in Kolumbien

Das Seminar im Nationalmuseum von Kolumbien in Bogotá ist das erste in einer Reihe von Kunstvermittlungsfortbildungen von Susanne Ristow für das Goethe Institut in Südamerika 2013. Das Museum ist in einem beeindruckenden Panoptikum, einem einstigen Staatsgefängnis eingerichtet, und bezieht sich in seiner vorbildlichen und engagierten Bildungsarbeit auf einen Satz des berühmten kolumbianischen Literaten Gabriel Garcia Marquez von 1994:
LA EDUCACIÓN DESDE LA CUMA HASTA LA TUMBA,
INCONFORMA Y REFLEXIVA,
QUE NOS INSPIRE UN NUOVO MODO DE PENSAR,
Y NOS INCITE A DESCUBRIR QUINES SOMOS,
EN UNA SOLIEDAD QUE SE QUIERA MÁS A SÍ MISMA….