Medusische Sphären in der Langen Nacht der Museen | Düsseldorf

Medusische Sphären

Zur „Langen Nacht der Museen“ wird Susanne Ristow vom Qualleninstitut Düsseldorf eingeladen, eine wundervolle Veranstaltung im FFT Kammerspiele mitzugestalten. Vom Qualleninstitut inspiriert läßt Ristow beim Kunstfestival in Italien (Saviano/ Napoli) ihre LUFTMEDUSEN schon einmal probefliegen, bevor sie jetzt auch in Düsseldorf landen und auf fluoreszierenden Tuschezeichnungen im Halbdunkel des Foyers weiterleuchten werden …! Im Innern des FFT warten zauberhafte Videoaufnahmen aus sämtlichen Aquarien Deutschlands, medusenaffine Lectures, Quallensalat und medusische Musikbeiträge von Verena Meis, Kathrin Dreckmann, Phillip Schulze und Anderen. Eintritt beträgt 10 € bzw. es gilt das Ticket für die „Lange Nacht der Museen“ für 14 €

 

Nacht der Museen | Samstag, 09. April 2016 | ab 19 Uhr | FFT Kammerspiele | Jahnstrasse 3 | Düsseldorf

Capri Garage | Virale Preview

Virale Preview beim Quadriennalebeitrag
„Another Place/Another Space/Together“

Ausstellung im Leeschenhof (Ex-Toom-Baumarkt) Oberbilker Allee 51 Düsseldorf 24. 5. – 11. 6. 2014 präsentiert von Karl Heinz Rummeny und Alex Wissel

Auf der viralen Performanceplattform diskutiert Susanne Ristow lebhaft mit den Ausstellungsbesuchern künstlerische und mikrobiologische Inhalte vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen in Japan, China und Duisburg-Marxloh.

Fotos: Martin Bochynek 2014

Cinacittà | Der Wäschereport

Hybridformen von Lendentüchern, Braut- und Kopftuchmoden aus Neapel, Bejing und Duisburg-Marxloh

Seit ihrer Rückkehr aus Italien ist Ristows Lendentuchkollektion stetig angewachsen und hat mit transkulturellen Interventionen in China einen neuen Impuls erfahren: Als Verbindungsglied zwischen den Velationen und Revelationen des Christentums erweist sich nach eingehender Beschäftigung mit chinesischen Brautmoden die Vielfalt der Kopftuch- und Brautmoden auf der Weseler Straße in Duisburg-Marxloh, unweit der 2008 fertigestellten Ditib Merkez Moschee findet die globalisierte Braut hier alles, was ihrer bräutlichen Identität zuträglich ist. Zahlreiche Lecture-Performances und Kooperationen zu diesem Thema hat Ristow seit 2011 zu einem eigenen Themenkreis ausgebaut. 2015 nimmt Ristow mit dem Kurzformat „Der Wäschereport“ an einer der 1UP Veranstaltungen des NRW Forums und am Science Slam der HHU Düsseldorf teil. Video vom Science Slam Beitrag

 

 

Fotos: Blanky Timothius 2012

Adonis Depot | live

One Night Stand

Im Sommer 2009 erreichten die sommerlichen Temperaturen und die Stimmung im traditionsreichen Neuss am Rhein schon vor der alljährlichen Rheinkirmes Höchstwerte: Im Neusser Hafen gastierte das Adonis Depot, der offizielle Einlaß mit Türsteher und Hosteß währte nur eine Nacht, doch gab es noch einen zusätzlichen performativen Auftritt Susanne Ristows in ihrer Männerkollektion, der von Julia van Koolwijk kongenial fotografisch dokumentiert wurde.

Fotos: Julia van Koolwijk 2009

Paglia

Lesung aus Camille Paglias „Sexual Personae“ mit Angela Fette als Apollinisches und Susanne Ristow als Dionysisches Prinzip

in der Ausstellung „Eckige Eier“

Ackerstrasse 99 Düsseldorf-Flingern

23. 11. – 31. 12. 2008 (Fette und Ristow haben mit der erneuten künstlerischen Nutzung der ehemaligen Räume der Bochynek Galerie eine Hommage an die avantgardistische Arbeit von Kunstkritiker Martin Bochynek formuliert, dessen Galerie sich von 1994 – 1999 vor dem Umzug in die Kölner Str. 170 an dieser Stelle befand  und damit bewußt den Grundstein für die weitere zukünftige Nutzung als Kunstort gelegt)

Foto: Martin Bochynek 2008

 

Roter Raum | live

Der „Rote Raum“ ist eine Art zeitgenössischer Wunderkammer, die von Ristow auch wiederholt für performative Aktionen und Inszenierungen „live“ genutzt wurde. Er enthält Bücher, Fotos, Zeichnungen, Bilder, Filme und Objekte (insbesondere auch Lichtobjekte), die von einer Auseinandersetzung mit dem sogenannten „Pompeijanisch Rot“ geprägt sind und ihre stetige Erweiterung bis zum „China Rot“ erfahren haben und sich wie ein roter Faden durch das Gesamtwerk ziehen. Julia van Koolwijk hat Susanne Ristow 2003 in dieser Installation fotografiert, das dabei entstandene Leporello befindet sich in der Sammlung des Museums Kunstpalast, Düsseldorf.

Fotos: Julia van Koolwijk 2003