Autor: bildnerei
DISCOMEDUSAE in der CAPRIGARAGE
Kooperation mit dem Qualleninstitut
DISCOMEDUSAE, der lateinische Name für Schirm- oder Scheibenqualle, ist Leitfigur der LECTURE und VIDEOINSTALLATION von Kathrin Dreckmann und Verena Meis. Das von ihnen begründete QUALLENINSTITUT – ein fiktiver Raum, ebenso diaphan und dehnbar wie das Tier selbst – spürt dem bisher verkannten oder als monströs-giftige Erscheinung abgetanen Tier als Denk-, Bewegungs- und Soundfigur nach.
»Den unbeschwertesten, geschmeidigsten, wollüstigsten aller Tänze sah ich auf einer Leinwand, auf der große Medusen gezeigt wurden …« (Paul Valéry)
Susanne Ristow präsentiert am 20. August ihre fluoreszierende Quallenproduktion der letzten Monate, zu der auch neue Keramiken vom Golf von Neapel gehören und Markim Pause liest seine Erzählung „Die Herrschaft der Quallen“ – sogar spezielle kulinarische Angebote wie den allseits beliebten Quallensalat werden neben anderen Spezialitäten des Hauses für die Gäste bereitgehalten.
Wer es am Samstagabend nicht schafft, kann noch am Sonntag, den 21. August, von 15 – 19 h vorbeikommen.
Neuzugang bei den Einsamen Helden
One
Bei den Einsamen Helden hat es nach einem Jahr des Abschieds von einem guten Freund, der uns im April 2015 verlassen hat, einen Neuzugang gegeben. Die raumgreifende Installation ist schon seit Jahren nicht mehr ausgestellt worden, ist aber wie die meisten von Ristows großen Installationen und Serien auf ständigen Zuwachs angelegt. Ebenso wie beim Umgang mit Filmstills, die zum wiederoberten, greifbaren Bild transformiert werden, geht es bei der Produktion von One um eine Erfahrung der Nähe. Im Juli 2016 wird das Bild nach Italien an den Wirkungsort des verstorbenen Freundes in Ravello gebracht.
Einsamer Held
6/ 2016 One
Time to study
5/ 2016 Artistic research day by day
Quallenbraut meets the Others
4/ 2016 Studiowall
Virabilia
Wunderkammer reloaded
Ristows Virabilienkabinett lädt zum Tanz auf dem Vulkan, Virenmodelle, Virenbilder und Virenforschung kommen in der zeitgenössischen Wunderkammer zusammen, lassen Sie sich anstecken, herzlich willkommen in der erstaunlichen Welt der Viren!
Medusische Sphären in der Langen Nacht der Museen | Düsseldorf
Medusische Sphären
Zur „Langen Nacht der Museen“ wird Susanne Ristow vom Qualleninstitut Düsseldorf eingeladen, eine wundervolle Veranstaltung im FFT Kammerspiele mitzugestalten. Vom Qualleninstitut inspiriert läßt Ristow beim Kunstfestival in Italien (Saviano/ Napoli) ihre LUFTMEDUSEN schon einmal probefliegen, bevor sie jetzt auch in Düsseldorf landen und auf fluoreszierenden Tuschezeichnungen im Halbdunkel des Foyers weiterleuchten werden …! Im Innern des FFT warten zauberhafte Videoaufnahmen aus sämtlichen Aquarien Deutschlands, medusenaffine Lectures, Quallensalat und medusische Musikbeiträge von Verena Meis, Kathrin Dreckmann, Phillip Schulze und Anderen. Eintritt beträgt 10 € bzw. es gilt das Ticket für die „Lange Nacht der Museen“ für 14 €
Nacht der Museen | Samstag, 09. April 2016 | ab 19 Uhr | FFT Kammerspiele | Jahnstrasse 3 | Düsseldorf
Irre (2015) | Magazin + Edition
Ganz normaler Wahnsinn
Im Sommer 2015 ist Susanne Ristow mit Martin Bochynek zu Gast in der Fondazione Morra in Neapel. Neben dem weitläufigen Klostergebäude befindet sich ein besetztes Gebäude, in welchem sich früher einmal ein psychiatrisches Gefängnis befunden hat. Aus dieser Konstellation ergibt sich die urbane Intervention „Semilibertà“, die von den Hausbesetzern mit verblüffender Intoleranz beantwortet wird. Text von Martin Bochynek lesen: deutsch italiano
Edition „Semilibertà“ | 2015 |Fotodruck auf Amalfibütten | 20 x 30 cm | 10er Auflage
Magazin „Irre“ | 2015 | 24 Seiten, Farbe | mit einem Text von Martin Bochynek “ 29,5 x 21 cm | Book on Demand
Bestellungen an bildnerei@susanneristow.com
Studienexkursion nach Duisburg-Marxloh
Wußten Sie schon, daß Duisburg-Marxloh das kulturelle Zentrum der Brautmoden Westdeutschlands ist? Susanne Ristow führt interkulturell kompetent in die erstaunliche Wandlung eines zunächst infolge des Strukturwandels verwahrlosten und dann von türkischen Brautmodenproduzenten neu belebten Stadtbezirks der krisengeschüttelten Stadt Duisburg ein, entschlüsselt das Geheimnis des roten Bandes, besucht mit den Exkursionsteilnehmern die 2008 eröffnete Ditib-Merkez-Moschee und läd zum Kaffee in einem der besten Döner-Läden der Region ein. Wahlweise kann im Anschluß auch noch das Lehmbruckmuseum oder das Museum Küppersmühle im Duisburger Innenhafen gemeinsam besucht werden.





























