Pure Content

Museum Kunstpalast Forum Kunst

Fast pünktlich zum Osterfest erscheint die neue Edition, das Magazin
„PURE CONTENT – Spring Collection 2015“.
Gelegenheit, es im ihm gemäßen ikonografischen Kontext kennenzulernen, besteht beim Künstlergespräch im FORUM KUNST am Dienstag, den 7. 4. 2015 um 15 h im Museum Kunstpalast Düsseldorf.
Thema sind (gegen)reformatorische Bilderstreitigkeiten rund
um das Tridentinum hinsichtlich „Sexualität und Leiblichkeit“ (nicht
ganz meine Wortwahl) der Christusbilder unter besonderer
Berücksichtigung christlicher Lendentücher. Außerdem werden neueste
Erkenntnisse zur mittelalterlichen Motivgeschichte des Lendentuches als
Dreifaltigkeitshülle mit beträchtlichem energetischem Potential aus der
Untersuchung des „Rothschild Canticus“ (Flandern, um 1300) entwickelt
und mit Spruchbändern in Darstellungen aus mehreren Jahrhunderten
verbunden und verknotet.
Halleluja!

Infectious Basterds

31. Oktober bis 13. November 2014

Die Ausstellung in den Kunsthallen in der Rottstraße in Bochum bietet auf Einladung des Kurators Georg Mallitz die Gelegenheit, erstmals neben der erprobten kulturvirologischen Performanceplattform und einem Konvolut von Zeichnungen, Wandarbeiten, Bildern und Leuchtkästen auch die Installation „Sleeper“ zu zeigen. Die Arbeit wurde ursprünglich für die Teilnahme an der Biennale von Usbekistan geplant, zu der Ristow bei ihrem Besuch in Taschkent 2011 aufgefordert wurde. Leider kam es aus politischen Gründen nicht zur Realisierung dieses Entwurfes, der die Projektion von Zeichnungen, Fotos und Collagen schlafender Männer auf ein Target vorsieht. In den Kunsthallen Rottstraße wird die ursprüngliche Fassung der Arbeit durch eine Wandzeichnung in Kohle, den Frakturschriftzug „Ruhe!“ und eine durch Neonlicht schwebende Kirchenbank sowie eine eigens für diesen Zweck angefertigte Lampe in Virenform mit dem Filmzitat „The world is Yours“ ergänzt.

Writings | Tokyo

Gruppenausstellung in Tokyo

Christian Leperino
Àlvaro Negro
Harry Pearce
Susanne Ristow

Tokyo Italian Institute of Culture
20. Oktober 2014

Hervorgegangen aus einer neapolitanischen Initiative wurde eine Auswahl von vier der Stadt Neapel sehr verbundenen Künstlern in Tokyo gezeigt. Die Ausstellung der vier Künstler unterschiedlicher Nationalität wurde außerdem noch im Palazzo Ferrini Cini in Rom und in der Confindustria in Salerno gezeigt.

Salerno | Museo Archeologico

Im September 2014 waren im Museo Provinciale Salerno Zeichnungen, Graphiken und Filme von Susanne Ristow sowie die in Kooperation mit dem Editeur Vittorio Avella (Il Laboratorio, Nola/Napoli) gedruckte Edition „Cinacittà“ zu sehen. Bei der Eröffnung sprach der neapolitanische Dichter Mimmo Grasso und Susanne Ristow lud in einer Publikumsaktion zum Einsatz von Kunst-Viren ein. Die Einladung erfolgte durch Prof. Alfonso Amendola und die Ausstellung wurde kuratiert von Veronika Vignola. Link zum Beitrag in der Zeitschrift Tags

Veranstaltungsplakat herunterladen

Eröffnungsrede herunterladen

Cinacittà | Konfuzius-Institut

CINACITTÀ
ein Film von Susanne Ristow
Sonntag, 2 Februar 2014, 14-18 Uhr
beim Frühlingsfest des Konfuzius-Institut an der HHU Düsseldorf
im Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf

Das Konfuzius-Institut Düsseldorf zeigt in einem Screening anlässlich der Feierlichkeiten im Haus der Universität (Schadowplatz) erstmals in Düsseldorf „CINACITTÀ“, einen 2012 in Koproduktion entstandenen Film der Künstlerin Susanne Ristow. Darin erforscht Ristow, die in den vergangenen Jahren die Gelegenheit hatte, China im Rahmen eines Kunstvermittlungsprojektes am Chinesischen Nationalmuseum kennen zu lernen, von ihr so benannte „virale Strategien“ anhand von Hochzeitskleidern, Lendentüchern und Kopftuchmoden von Beijing bis Duisburg-Marxloh. Eine erste Version des Films war im März 2013 bei einer Präsentation der Künstlerin in der Düsseldorfer Kunsthalle zu sehen.

Künstlergespräch | Virale Studien

Einladung zum Künstlergespräch mit Susanne Ristow

07. 1. 2014 – Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Das Gespräch findet in der Graphiksammlung des Museums Kunstpalast statt, wo anhand von Originalmaterial aus der Reformationszeit bis zur klassischen Moderne und zeitgenössischer Postmoderne erhellende Einblicke zu viralen Potentialen bei der Vervielfältigung von Bildern gegeben werden.

zur Einstimmung: How Luther went viral