NEAPOLIS CONCEPT STORE

Der Kunsttransfer Düsseldorf-Neapel CAPRIBATTERIE e.V. geht in die nächste Runde: Martin Bochynek läd im Auftrag von Peter Tedden zum NEAPOLIS CONCEPT STORE in dessen Räume neben dem Schmelahaus auf der Mutter-Ey-Strasse ein und wir freuen uns, mit einem Katalog voller substantieller Bilder und einem entsprechenden Text (MB) zum wiederholten Male seit der ersten Vereinspräsentation in der benachbarten Kunsthalle (2006) zu zeigen, daß die Stadt am Vesuv der Schlüssel zum Unterbewußtsein Europas ist, erhältlich unter https://galerie-tedden.de/neapolis-concept-store-2/

Eröffnung am Samstag, 3. August 2019 von 14 -18 Uhr mit Ralf Berger///// Jörg Paul Janka///// Mario Persico///// Mariarita Renatti///// Susanne Ristow///// Gregor Schneider///// Vittorio Zambardi. Die Künstlerkollegen werden bis auf den 89jährigen Altmeister Persico, der seine Wohnung im vierten Stock eines neapolitanischen Palazzos nicht mehr verläßt, anwesend sein.
Ausstellungsdauer: 3.8. bis 28.8.2019, Mo-Fr 15-19 h, Sa 10 -14 h

Galerie Peter Tedden Mutter-Ey-Str. 5 40213 Düsseldorf

Medusa

Il Laboratorio/ le edizioni Nola: Presentazione del libro d’artista MEDUSA 6/6/2029 18 h PAN Palazzo delle arti Napoli, interveranno: Susanne Ristow (artista), Mimmo Grasso (poeta), Antonio Sgambati e Vittorio Avella (Il Laboratorio/ le edizioni Nola), Nino Daniele (assessore alla cultura di Napoli)

http://www.comune.napoli.it/flex/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/IDPagina/38445

Finale zum Jahresanfang

Es ist offiziell

Am 11.1.2019 fand die Verteidigung/Disputatio meiner Dissertation zur Kulturvirologie an der philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität statt, besonderer Dank für die Bewertung „magna cum laude“ geht an meinen Doktorvater Prof. Dr. Dirk Matejovski und an meine Förderer von der Andrea von Braun-Stiftung, weitere Infos zur Promotionsschrift „Das Virus als Medium“ in den stiftungseigenen Briefen zur Insterdisziplinarität/Dez. 2018 und unter http://www.avbstiftung.de/projekte/artikel/news/das-virus-als-medium/

Schläfer | Ruheraum

Antichambre im Hotel Friends Düsseldorf

Das Virus ist ein Medium und der Schläfer sein Agent in Latenz. Untergründig genug ist es im Hotelkeller, wo das Innen zum Außen wird, weswegen Susanne Ristow ihre Zeichnungen und Schriftzüge wie sonst auf der Straße direkt auf die Wände appliziert. Die Serie der „Schläfer“ steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der von ihr betriebenen „Kulturvirologie“ und der Untersuchung viraler Medien wie Bücher, Graphiken, technische Reproduktionen und digitale Informationen. Beim Anblick des zentralen Kühlraumes in dem ungewöhnlichen Ausstellungsraum war ihr und Martin Bochynek direkt klar, dass jetzt noch ein Spezialagent aktiviert werden musste: Ralf Berger. Seine neue Performance im „Ruheraum“ wird nur am Eröffnungsabend am 4. Mai als ein gewagtes Spiel zwischen avancierter Übertragungstechnologie und existentieller Körpererfahrung zu erleben sein. Am 12. Mai ist die Ausstellung zum letzten Mal zu sehen und ab 21 h wird die Finissage im WP8 fortgesetzt.

Schläfer

Viral Love

Exhibition at XC. HuA Galleries Berlin | Beijing

 

 

Susanne mail invitaion(final)

 

Dionysus Calling at Wine & Drugs Ravello

Dionysisches Raumkonzept für edle Weine und andere Rauschmittel

Am Golf von Neapel ist die pagane Tradition heidnischer Bacchanalien höchst lebendig, bei manch einem Fest mit endloser „Tamurriata“, dem antiken Tamburinklang mit Sogwirkung, werden alle Grenzen des kulinarischen und alkoholischen Genusses infinitesimal ausgedehnt, Dionysus Calling! Eine Konzentration dionysischer Qualitäten findet sich im erstklassigen Weingeschäft „Wine & Drugs“, Zentrum besonderer Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen aus aller Welt im über den Wolken gelegenen Ravello an der Amalfiküste. In Kooperation mit dem neapolitanischen „Cartapestaio“ Claudio Cuomo, der das barocke Handwerk künstlerischen Papiermachés beherrscht, hat Susanne Ristow für „Wine & Drugs“ eine ganz spezielle Raumgestaltung geschaffen in Anlehnung an den antiken Brauch, Peperoni und andere Hörner als dionysisches Apotropaion „Il Corno“ einzusetzen. Non è vero, ma ci credo – Es ist nicht wahr, aber ich glaube daran, sagt man in Neapel. Doch sollte auch an die Warnung der Kunstwissenschaftlerin Camille Paglia erinnert werden: The dionisic is no picnic.

 

Finissage im Museum Kunstpalast

Finissage der Viren-Aktion im Museum Kunstpalast

12. März 15 – 17 h

Am kommenden Sonntag besteht zum letzten Mal die Gelegenheit, die komplette, wild mutierende Installation zur Aktion „Vorsicht, ansteckend! Experimente mit Bildern“ im Museum Kunstpalast anzusehen. Inzwischen haben sich die Viren auch in der Museumssammlung ausgebreitet und viele Besucher haben sich unter der Adresse #museumsatelier #kunstpalast auf Instagram die Fotos aus den vergangenen Monaten angesehen und kommentiert. Auch den Weg auf die Performanceplattform fanden viele Mutige von ihnen! Auf diesem Wege herzlichsten Dank an alle Kollaborateure und Virenschleudern.

Vorsicht, ansteckend! Experimente mit Bildern

Museum Kunstpalast Düsseldorf

9. 1. – 12. 3. 2017

Wie entstehen neue Ideen und wie werden sie weitergegeben? Wie verbreiten sich Bilder und Informationen in den Medien? Warum ist ein Computervirus so ansteckend?

In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Susanne Ristow wird in dieser Aktion das Eigenleben von Kunstwerken erforscht. Im kunstvirologischen Prozeß wird mit Mutationen und Rekombinationen von Bildern und Ideen experimentiert. Mithilfe vielfacher Kopien von Exponaten im collagierten Mix mit anderem Bildmaterial und eigenen Informationen entsteht eine ständig wachsende raumgreifende Installation, die sich möglicherweise vom Museum in den urbanen Raum und in das Internet ausbreitet. Auch Schulen können zum Ort der kaum kontrollierbaren Ansteckung werden. Alle sind eingeladen, unter #museumsatelier #kunstpalast auch in den sozialen Netzwerken aktiv zu werden.

Di, 7. 2. 15 h FORUM KUNST Susanne Ristow im performativen  Künstlergespräch

SO, 12. 3. 15 – 17 h FINISSAGE

 

Amalfikeramik

Zeit für Alles

Zwischen dem Schreibtisch im Treppendorf Pontone mit Blick auf Amalfi und der Keramikwerkstatt im ältesten Ort der Amalfiküste Scala liegen ca. 800 Treppenstufen, dagegen erscheinen die 600 Stufen abwärts zum Hafen von Amalfi ein Kinderspiel, beides ist so motivierend, daß es wochenlang zu Fuß hin und her geht…..ab und zu ein Abstecher zu den Freunden in Ravello, Ausstellungsbesuche in Neapel und die Besprechungen zur neuen Medusen-Edition bei Vittorio Avella in Nola, der Stadt Giordano Brunos.

Lektüre „Le Persone e le cose“ von Roberto Esposito, die Gesellschaft guter Freunde, hellenische Rebsorten, einfaches köstliches Essen und immer wieder Experimente mit der Alchemie der Keramik. Leben, wie es sein soll. Grazie, amici! Siete grandi!